Comprendre
Die Menopause verstehen, ohne jede Veränderung in ein hormonelles Symptom zu verwandeln
Die Menopause ist das dauerhafte Ende der Menstruation nach einer Übergangsphase, die als Perimenopause bezeichnet wird. Schwankungen und anschließende Abnahme der Ovarialhormone können mit Hitzewallungen, Nachtschweiß, Schlafstörungen, Stimmungsschwankungen und urogenitalen Symptomen einhergehen. Die Erfahrung ist sehr persönlich: Manche Frauen spüren nur geringe Veränderungen, während bei anderen die Lebensqualität deutlich beeinträchtigt ist.
Um diese Zeit herum können sich auch die Verteilung des Körperfetts, die Muskelmasse und die Hautqualität verändern. Insbesondere der Rückgang der Östrogene trägt zu einer Abnahme der Hydratation, des Kollagens und der Hautelastizität bei. Diese Veränderungen werden jedoch durch Alter, Sonneneinstrahlung, Aktivitätsniveau, Schlaf, Stress, Ernährung und individuelle Geschichte beeinflusst. Die Menopause erklärt also nicht automatisch eine Gewichtszunahme, ein Ödem oder neue Schmerzen.
Eine Wellness-Routine kann ein bestimmtes Bedürfnis ansprechen, ohne die Menopause zu behandeln. Körperliche Aktivität, insbesondere Muskelaufbau und Übungen mit Gewichtsbelastung, unterstützt die allgemeine Gesundheit, die Muskelmasse und die Knochen. Die Pressotherapie kann bei einigen Anwenderinnen den Komfort der Beine unterstützen, sofern keine Kontraindikationen vorliegen. Die LED-Therapie kann in eine Routine zur Verbesserung des Hautbildes integriert werden. Hitzewallungen, anhaltende Schlafstörungen, ungewöhnliche Blutungen, Schmerzen oder unerklärliche Schwellungen erfordern hingegen ein Gespräch mit einem Arzt.